28.07.2004

Nachrichtenarchiv 29.07.2004 00:00 Tourismus ins Heilige Land wieder im Aufwind

Deutsche Pilger reisen wieder mehr ins Heilige Land. Allein im April kamen fast 2.000 Gäste in die Herberge "Haus Tabgha", die der deutsche Verein vom Heiligen Land am nördlichen Ufer des Sees Genezaret betreibt. Im vergangenen Jahr hatten der Irak-Krieg und die Intifada in den Palästinensergebieten viele Pilger von einem Besuch abgehalten. Besonders erfreut zeigte sich der Verein, dass auch die Bischöfe von Münster und Nordwesten Kolumbiens verschleppt worden. Seine Entführung stieß weltweit auf Protest. Papst Johannes Paul II. hatte die Verschleppung als "kriminellen Akt" bezeichnet . Die Menschenrechtsorganisation amnesty international bezeichnete die Entführung als "inakzeptabel".