27.07.2004

Nachrichtenarchiv 28.07.2004 00:00 Berlin: erster Stammzellbericht vorgelegt

Die Bundesregierung hat erstmals einen "Stammzellbericht" vorgelegt. Laut dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Bericht wurden bis Ende 2003 fünf Anträge zur Forschung an embryonalen Stammzellen genehmigt. Nach der Regelung dürfen nur vor dem 1. Januar 2002 gewonnene Stammzellen für hochrangige Forschungsziele in der Grundlagenforschung oder zur Entwicklung diagnostischer, präventiver oder therapeutischer Verfahren verwendet werden. Die Verfahren sind umstritten, weil embryonale Stammzellen nur durch die Tötung von Embryonen gewonnen werden können.