20.07.2004

Nachrichtenarchiv 21.07.2004 00:00 USA: Zahl der Protestanten nimmt ab

Die USA sind zum ersten Mal seit 200 Jahren keine protestantisch dominierte Nation mehr. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. In den letzten zehn Jahren sei der Anteil der Menschen, die sich zum protestantischen Glauben bekennen, von 63 auf 52 Prozent gefallen. Laut der Studie wird sich die Zahl der Protestanten auch in den kommenden Jahren erheblich verringern. Gründe dafür seien Kirchenaustritte und weniger protestantische Einwanderer als in der Vergangenheit. - Zuvor hatte die katholische Kirche gemeldet, daß ihre Mitgliederzahl angestiegen sei. Danach ist fast jeder vierte US-Bürger katholisch.