20.07.2004

Nachrichtenarchiv 21.07.2004 00:00 Die kirchliche Finanznot erreicht das Ruhrbistum

Die Kirchensteuereinnahmen sanken im ersten Halbjahr um fast neun Prozent, wie Generalvikar Dieter Schümmelfeder heute mitteilte. Die Diözese müsse ihre jährlichen Ausgaben bis 2007 um mindestens 40 Millionen Euro senken, auch Entlassungen seien nicht ausgeschlossen. Hauptursache für die Einbußen seien die Steuerreform und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet, so Schümmelfelder. Ohne eine drastische Senkung der Ausgaben seien die Rücklagen des Bistums schon im kommenden Jahr aufgebraucht.