12.07.2004

Nachrichtenarchiv 13.07.2004 00:00 Caritas: Armutsviertel in Städten müssen nicht sein

Armutsviertel in Städten lassen sich vermeiden, wenn Kommunen und Wohlfahrtsverbände frühzeitig kooperieren. Das ergab eine Untersuchung des Kölner Diözesan-Caritasverbandes. Von Armut gefährdet sind Viertel, aus denen leistungsfähige Bewohner wegziehen und in denen der Anteil an Arbeitslosen, Ausländern, Alten und allein Erziehenden wächst. Bei einem Modellversuch in zwei Kölner Stadtteilen befragten Sozialwissenschaftler die Bewohner zu Wohlbefinden, Sicherheitsgefühl und Schwierigkeiten mit den Nachbarn. Mithilfe der Ergebnisse konnten die Wohn- und Lebensverhältnisse verbessert werden. Ähnliche Versuche laufen in Duisburg, Siegen und Hamm.