08.07.2004

Nachrichtenarchiv 09.07.2004 00:00 ZdK äußert Zustimmung und Kritik zum Zuwanderungsgesetz

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat das neue Zuwanderungsgesetz teilweise begrüßt, teilweise aber auch kritisiert. Daß trotz unüberbrückbar scheinender Gegensätze ein Kompromiß auf breiter parlamentarischer Grundlage gefunden wurde, sei von großer Bedeutung. Der Präsident des Komitees, Meyer, erklärte, das Zuwanderungsgesetz bringe Verbesserungen im humanitären Bereich. Dazu gehöre die Anerkennung nichtstaatlicher und geschlechtsspezifischer Verfolgung. In anderen Punkten sei das Gesetz dagegen nicht gelungen. So werde die Integration von Flüchtlingen, die bereits seit langem in Deutschland sind, nur mangelhaft gefördert. Laut Meyer steht auch weiterhin aus, die Situation der großen Zahl von Menschen ohne Aufenthaltsrecht zu verbessern.