08.07.2004

Nachrichtenarchiv 09.07.2004 00:00 Zentralkomitee der Katholiken muß sparen

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die geplante Schließung seiner Berliner Geschäftsstelle verteidigt. Der Generalsekretär des Laiengremiums, Stefan Vesper, sprach in einem Brief an die ZdK-Mitglieder von einem unbequemen und schmerzhaften, aber aus Kostengründen notwendigen Schritt. Angesichts der auch in den nächsten Jahren sinkenden kirchlichen Finanzmittel für das ZdK gebe es "keine Alternative" zu der Schließung des Büros. Der zum Jahresende anstehende Schritt stieß im politischen Berlin auf Kritik. Die Kirchenbeauftragten der Bundestagsfraktionen von Union, Kues und Bündnisgrünen, Nickels, sprachen von einem falschen Signal und einem strategischen Fehler.