07.07.2004

Nachrichtenarchiv 08.07.2004 00:00 Misereor: Entwicklungspolitik muß Vorrang haben

Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer hat die wachsende Zahl militärischer Interventionen auf der Welt kritisiert. Zudem drohe die Entwicklungspolitik mehr und mehr in sicherheitspolitische Überlegungen eingebettet zu werden. Die Politiker müßten sich dabei aber stärker auf Entwicklungszusammenarbeit konzentrieren. Das forderte Sayer anläßlich der Vorstellung des Jahresberichts von MISEREOR und der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe. Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit forderte auch der Vorsitzende der Zentralstelle, Prälat Karl Jüsten. Vorrangig sei, sich dem Ziel von 0,33 Prozent des Bruttosozialprodukts für Entwicklungshilfe konsequent anzunähern, so Jüsten.