21.06.2004

Nachrichtenarchiv 22.06.2004 00:00 amnesty: Mangelhafte Kontrollen beim internationalen Waffenhandel

Menschenrechts- und Hilfsorganisationen haben einigen Ländern vorgeworfen, weiterhin rücksichtslos Waffenhandel zu betreiben. Trotz internationaler Vereinbarungen zur Exportkontrolle würden Rüstungsgeschäfte noch immer auf Kosten der Bevölkerung in den armen Empfängerländern gemacht, erklärte amnesty international in Berlin. In einer Studie über die Auswirkungen von Waffenexporten aus 17 Staaten werden fehlende Überprüfungssysteme in den Lieferländern, darunter auch Deutschland, bemängelt.  Viele Staaten hielten sich nicht an ihre Versprechen, vor der Genehmigung von Rüstungsexporten die Auswirkungen auf Armut, Bildung und Gesundheit in den Empfängerländern zu prüfen, kritisiert die Studie.