12.06.2004

Nachrichtenarchiv 13.06.2004 00:00 Nickels: Trennung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe wahren

Die Bündnisgrünen haben vor gefährlichen Entwicklungen bei der Sterbehilfe gewarnt. Die rechtliche Trennung zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe müsse unbedingt gewahrt bleiben. Das forderte die Sprecherin der Bündnisgrünen in der Bioethik-Enquetekommission, Christa Nickels, in der Tageszeitung "Die Welt. Sie wandte sich damit gegen den Vorstoß der Arbeitsgruppe" Patientenautonomie am Lebensende" des Bundesjustizministeriums. Nickels sagte weiter, es dürften nicht alle Formen der passiven und indirekten Sterbehilfe straffrei gestellt werden. Sonst sei die Tötung von dementen Menschen und Wachkoma-Patienten möglich, ohne daß diese bereits im Sterben lägen.