21.05.2004

Nachrichtenarchiv 22.05.2004 00:00 "Reporter ohne Grenzen": Journalisten im Irak besser schützen

Die internationale Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" hat verlangt, die im Irak tätigen Medienmitarbeiter im Irak besser zu schützen. Ihren Appell richtete die Organisation an die Besatzungstruppen und an bewaffnete irakische Gruppen. Die internationalen Abkommen zur Sicherheit von Journalisten in Kriegs- und Konfliktgebieten müßten respektiert werden. Seit Beginn des Irak-Krieges im März 2003 seien 27 Mitarbeiter der Medien in dem Land getötet worden. Nach Angaben der Organisation ist erneut ein irakischer Mitarbeiter des arabischen Nachrichtensenders El Dschasira bei Gefechten in Kerbala ums Leben gekommen.