19.05.2004

Nachrichtenarchiv 20.05.2004 00:00 amnesty international erhebt Vorwürfe gegen Eritrea

amnesty international hat der Regierung von Eritrea schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Vor allem die Verfolgung christlicher Minderheiten habe stark zugenommen. Das kritisierte die Menschenrechtsorganisation in einem Bericht zum elften Jahrestag der Unabhängigkeit Eritreas am 24. Mai. Mitglieder kleiner evangelischer und pfingstkirchlicher Gemeinden würden verhaftet und gefoltert, um sie zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen. In eritreischen Gefängnissen werden laut amnesty Tausende Gefangene aus politischen und religiösen Gründen festgehalten. Zahlreiche Kirchen seien in den vergangenen zwei Jahren geschlossen worden.