18.05.2004

Nachrichtenarchiv 19.05.2004 00:00 EU-Neubürger bei Sozialleistungen diskriminiert?

Bürger der zehn neuen  EU-Mitgliedstaaten werden beim Zugang zu Sozialleistungen diskriminiert. Diesen Vorwurf erhebt die Bürgerrechtsorganisation European Citizen Action Service in Brüssel. Die uneinheitlichen Regelungen der einzelnen EU-Staaten zu Sozialversicherung, Arbeits- und Wohnerlaubnis für Bürger der neuen Mitgliedstaaten bereite auch nach dem 1. Mai große Probleme. Die Organisation beklagt in einer eigenen Studie zur Freizügigkeit auf nationaler und europaweiter Ebene die "schlechte Informationslage". Es sei für EU-Bürger sehr schwierig, sich über ihre Rechte als Migranten zu informieren.