11.05.2004

Nachrichtenarchiv 12.05.2004 00:00 UN: Schwerste humanitäre Krise in Kolumbien

In Kolumbien herrscht nach Auffassung der Vereinten Nationen die schlimmste humanitäre Krise der westlichen Halbkugel. Zwei Millionen Menschen seien in den vergangenen 15 Jahren aus ihrer Heimat vertrieben worden, die Hälfte davon in den letzten vier Jahren. Der Bürgerkrieg in dem lateinamerikanischen Land sei in den vergangenen Jahren "immer schmutziger" geworden. Die Vereinten Nationen planen für die kommenden 18 Monate eine breit angelegte Kampagne humanitärer Projekte in Kolumbien.