06.05.2004

Nachrichtenarchiv 07.05.2004 00:00 Atomwaffensperrvertrag gefährdet?

Der Atomwaffensperrvertrag droht zu zerbrechen. Das sagt die internationale Organisation „Ärzte gegen den Atomkrieg“ IPPNW. Das UN-Abkommen regelt, dass nur Russland, die USA, China, Frankreich und England Atomwaffen besitzen dürfen. Der IPPNW-Vorsitzende Stephan Kolb sagte heute im domradio, dass alle fünf Länder an der Weiterentwicklung von Atomwaffen arbeiten würden. Als deutliches Zeichen für den Atomwaffensperrvertrag fordert IPPNW die USA auf, das Teststoppabkommen zu unterzeichnen. Damit würde sich Washington verpflichten, künftig auf Atomtests zu verzichten. - Heute beginnt in Berlin der europäische IPPNW-Atomkongress. Bis Sonntag werden Politiker und Wissenschaftler über die Gefahren von Atomwaffen und - Energie diskutieren.