03.05.2004

Nachrichtenarchiv 04.05.2004 00:00 Proteste bei Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten

Mehrere Organisationen haben zum Deutschland-Besuch des chinesischen Regierungschefs Wen gestern in Berlin gegen die Verletzung grundlegender Menschenrechte in China protestiert. Um an die Vielzahl der Hinrichtungen zu erinnern, errichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker in der Nähe des Bundeskanzleramtes einen drei Meter hohen Galgen mit einer Sträflingspuppe. Die Menschenrechtsorganisation amnesty international hat allein im Jahr 2003 mehr als 700 staatliche Hinrichtungen registriert. Damit wurden mehr Menschen in China hingerichtet als in den Staaten der übrigen Welt zusammen, so amnesty.