30.04.2004

Nachrichtenarchiv 01.05.2004 00:00 Gesellschaft für bedrohte Völker: China soll Todesstrafe abschaffen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker prangert die Todesstrafe in China an. Alle 27 Minuten werde dort ein Mensch hingerichtet. In keinem anderen Land würden mehr Todesurteile vollstreckt. Die Gesellschaft kündigte für Montag und Dienstag Protestaktionen an. Dann hält sich der chinesische Ministerpräsident in Berlin auf. Vor dem Bundeskanzleramt und dem Bundeswirtschaftsministerium wird ein drei Meter hohe Galgen errichtet. Damit soll auf die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam gemacht werden. Von Bundeskanzler Schröder fordert die Gesellschaft, unmißverständlich eine Verbesserung der Situation in China anzumahnen.