14.04.2004

Nachrichtenarchiv 15.04.2004 00:00 Amnesty: "2003 war ein düsteres Jahr für Menschenrechte"

Menschenrechtler werden weltweit immer wieder Opfer staatlicher Unterdrückung. Das geht aus einem Bericht von Amnesty International hervor, den die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi vorgestellt hat. Ebadi bezeichnete 2003 als ein "düsteres Jahr". Übergriffe gegen fast 600 Aktivisten und 80 nichtstaatliche Organisationen seien bekannt geworden In 80 Ländern seien Menschenrechtsverteidiger ermordet worden oder Opfer willkürlicher Justiz-Prozesse gewesen.