04.04.2004

Nachrichtenarchiv 05.04.2004 00:00 Pro Asyl: Bund betreibt "institutionellen Rassismus"

Die Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge "Pro Asyl" hat der Bundesregierung "institutionellen Rassismus" bei der Behandlung von Flüchtlingskindern vorgeworfen. Sie würden etwa bei der medizinischen Versorgung und bei der Ausbildung deutlich benachteiligt, erklärte "Pro Asyl"-Sprecher Kauffmann in Berlin. Die Bundesregierung müsse die UN-Kinderrechtskonvention endlich voll umsetzen und damit eine kindgerechte Behandlung der Flüchtlinge sicherstellen. Jährlich seien bundesweit mindestens 1.000 Kinder und Jugendliche von den Auswirkungen der derzeitigen Regelung betroffen.