29.03.2004

Nachrichtenarchiv 30.03.2004 00:00 Wohlfahrtspflege soll Anwalt der Hilfsbedürftigen bleiben

Die Freie Wohlfahrtspflege soll sich nicht ausschließlich am Markt orientieren. Das forderte der Diakonie-Experte Hildemann auf einem Symposium in Bonn. Organisationen wie Caritas, Diakonie, oder Rotes Kreuz müssten auch an ihrer Tradition festhalten. Der Wettbewerb untereinander und mit Privatanbietern habe zwar für Innovation und Professionalisierung gesorgt. Die Freie Wohlfahrt habe aber auch große soziale und moralische Bedeutung und müsse ein Anwalt aller Hilfebedürftigen bleiben, unterstrich der Direktor des Instituts für Diakoniewissenschaft der Uni Bonn.