25.03.2004

Nachrichtenarchiv 26.03.2004 00:00 Irak: Bibeln und Kirchen gefährden westliche Personen

Mehr als eine Million Bibeln haben US-Missionare seit Ende des Irak-Krieges in das islamische Land gebracht. Das berichtet eine australische Tageszeitung. Seit Monaten kämen Gruppen von überwiegend evangelikalen Missionaren aus den USA in den Irak. Fast täglich werde in Bagdad eine neue Kirche eröffnet. Den Sicherheitskräften bereiten diese Christianisierungsbemühungen laut Bericht zunehmend Kopfschmerzen. Die Muslimen lehnen sie ab. Deshalb brächten die Missionare alle westlichen Personen in Gefahr, zitiert die Zeitung einen Islamistenführer: Die Ermordung von vier US-Missionaren in der vergangenen Woche sei erst der Anfang gewesen.