16.03.2004

Nachrichtenarchiv 17.03.2004 00:00 EU soll Mittel für die Forschungsförderung verdoppeln

Die Forschungsausgaben in der EU steigen nicht schnell genug. Dieser Ansicht ist der Brüsseler Wissenschafts-Kommissar Philippe Busquin. Das Ziel, bis 2010 drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für öffentliche und private Forschung und Entwicklung zur Verfügung zu stellen, sei daher nur schwer zu erreichen. Der EU-Kommissar verwies darauf, dass auf EU-Ebene mehrere Maßnahmen ergriffen worden seien, um die Forschung stärker zu fördern und die Rahmenbedingungen zu erleichtern. Für die nächste mittelfristige Finanzplanung müsse eine  Verdoppelung der Ausgaben für die Forschungsförderung vorgesehen werden. Zudem müssten Forschungsausgaben steuerlich erleichtert werden, forderte der EU-Kommissar.