09.03.2004

Nachrichtenarchiv 10.03.2004 00:00 Stadion-Bestechungsskandal: Ein erstes Geständnis

Im Schmiergeldskandal um das neue Münchner Fußball-Stadion gibt es ein erstes Geständnis: Einer der Mittelsmänner belastete den inhaftierten Löwen-Präsidenten Wildmoser und dessen Sohn. Insgesamt 2,8 Millionen Euro Schmiergelder von der österreichischen Baufirma Alpine sollen geflossen sein. Als Gegenleistung sollen sie der Firma den Auftrag zugeschanzt haben. Der Hauptverdächtige ist Wildmoser junior. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft. Wildmoser senior wird Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Beihilfe zur Untreue vorgeworfen. Er steckt angeblich in finanziellen Schwierigkeiten.