03.03.2004

Nachrichtenarchiv 04.03.2004 00:00 Armutskonferenz: Regierung senkt weiter Existenzminimum

Die Nationale Armutskonferenz hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der Reform der Sozialhilfe das Existenzminimum weiter zu senken. Der Sprecher der Konferenz, Hans-Jürgen Marcus, sagte heute, die Kürzungen träfen ab 2005 rund fünf Millionen Menschen, darunter 1,5 Millionen Kinder. Die neuen Regelsätze für die Sozialhilfe seien zu niedrig und stellten Familien mit größeren Kindern schlechter als heute. Marcus forderte die Bundesregierung auf, die Regelsätze nachzubessern. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, das Thema Menschenwürde sei konjunkturabhängig.