19.02.2004

Nachrichtenarchiv 20.02.2004 00:00 Aktion Sühnezeichen kritisiert "Zentrum gegen Vertreibungen"

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste hat sich der Kritik aus Polen und Tschechien an dem in Berlin geplanten "Zentrum gegen Vertreibungen" angeschlossen. Statt einer zentralen Einrichtung müssten regionale Erinnerungsorte an die Vertreibungen gestärkt und europäisch vernetzt werden, heißt es. Die Vertreibungen von Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg müssten als "Prozess der rückschlagenden Gewalt" nach den Verbrechen der Nationalsozialisten dargestellt werden. Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste engagiert sich seit 45 Jahren für die Versöhnung mit Deutschlands früheren Kriegsgegnern.