11.02.2004

Nachrichtenarchiv 12.02.2004 00:00 Nach Klon-"Erfolg": Rufe nach internationalem Klonverbot

Nachdem in Südkorea ein menschlicher Embryo geklont worden ist, mehren sich erneut die Rufe nach einem internationalen Klonverbot. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Reinhard Loske, sagte, es habe sich gerächt, daß die Staatengemeinschaft die Verhandlungen über eine internationale Klonkonvention unterbrochen habe. Die Bundesregierung und die Europäische Union müßten die Verhandlungspause bis September für diplomatische Anstrengungen nutzen, erklärte Loske. Bei dem Versuch in Südkorea seien etwa 250 weibliche Eizellen verbraucht worden. 16 Frauen seien dafür hohe Hormondosierungen verabreicht worden. Das Klonen mache Frauen zu Rohstofflagern, so Loske.