28.01.2004

Nachrichtenarchiv 29.01.2004 00:00 Erste Warnstreiks in der Metallindustrie

Mit Ende der Friedenspflicht im Tarifkonflikt der Metallindustrie begannen kurz nach Mitternacht erste Warnstreiks. Die IG-Metall ließ Beschäftigte an mehreren Standorten vorübergehend in den Ausstand treten. Die Gewerkschaft untermauerte damit ihre Forderung nach vier Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber bieten bislang nur 1,2 Prozent. IG-Metall Vize Huber wandte sich massiv gegen eine Wiedereinführung der 40 Stunden-Woche. Dadurch würden 400.000 Arbeitsplätze in der Branche vernichtet.