13.12.2003

Nachrichtenarchiv 14.12.2003 00:00 Sozialethiker Hengsbach kritisiert Sozialpapier der Bischöfe

Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach hat das Sozialpapier der Deutschen Bischofskonferenz erneut kritisiert. Manche Passagen könnten von Guido Westerwelle stammen, sagte der Jesuit der Berliner "tageszeitung". Die "Schelte des Sozialstaates" sei ungewöhnlich für das katholische Milieu. Das ökumenische Sozialwort der Kirchen von 1997 werde zum Teil auf den Kopf gestellt. Solidarität werde "verengt". Die Bischöfe hatten sich in ihrem am Freitag vorgestellten Impulstext "Das Soziale neu denken" dafür ausgesprochen, den Sozialstaat umzubauen.