02.12.2003

Nachrichtenarchiv 03.12.2003 00:00 China: Katholische Kirche weiter verfolgt

Die katholische Kirche Chinas wird trotz der wirtschaftlichen Öffnung des Landes zum Westen weiter verfolgt. Darauf machte der ehemalige Bischof von Macau, Dom Arquiminio Rodrigues da Costa, während einer vom katholischen  Hilfswerk „Kirche in Not“ organisierten Tagung aufmerksam. Da Costa äußerte sich besorgt über die Zukunft der katholischen Kirche und die Menschenrechtslage in China. Die chinesische Regierung versuche  verstärkt, alle Lebensbereiche zu kontrollieren, insbesondere die Religionsgemeinschaften. Die sechzig bis achtzig Millionen Christen in China sind nach Angaben von „Kirche in Not“ die größte verfolgte Christengemeinschaft der Welt.