29.11.2003

Nachrichtenarchiv 30.11.2003 00:00 Papst: Religionen sollen Kräfte für den Frieden bündeln

Papst Johannes Paul II. hat an die Führer der großen Weltreligionen appelliert, Mixa: Bereitschaft zum Schutz des ungeborenen Lebens nimmt ab eigeneDer Eichstätter Bischof Walter Mixa sieht die Bereitschaft zum Schutz des ungeborenen Lebens schwinden. Schuld daran sei, dass mehr als 90 Prozent der Kosten von Abtreibungen aus Steuern erstattet würden. Diese seien zwar straffrei, aber dennoch rechtswidrig, sagte Mixa am Wochenende in Ingolstadt. Die Unterstützung für Schwangere, junge Mütter und Familien reiche dagegen oft nicht aus.Gewaltlosigkeit und Vergebung zu predigen. Die Welt brauche Frieden. Dazu sollten alle Weltreligionen ihre Kräfte verbinden. Der Papst äußerte sich heute auf dem Petersplatz besorgt über die jüngste Gewalt im Nahen Osten und in Afrika. Er rief dazu auf, Waffen, Hass und Egoismus abzulegen und in der Welt Hoffnung auf Frieden zu wecken.