26.11.2003

Nachrichtenarchiv 27.11.2003 00:00 Fehlbildungen bei "Retortenkindern" auffallend häufiger

Sogenannte "Retortenkinder" leiden deutlich öfter als natürlich gezeugte Kinder an Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen. Darauf verweist die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" in ihrer Dezember-Ausgabe. Einigen Studien zufolge sei das Risiko für Kinder, fehlgebildet zu sein, je nach Retorten-Methode zwischen 1,25- und dreimal so hoch wie im Gesamtdurchschnitt. Ein Grund für Schäden sei auch das – in Deutschland verbotene – Einfrieren von Embryonen. – Mediziner fordern eine kritischere Überwachung künstlicher Befruchtungen. Retortenbabys gibt es seit gut 25 Jahren. Weltweit liegt ihre Zahl bei rund einer Million.