19.11.2003

Nachrichtenarchiv 20.11.2003 00:00 UN: Internationale Unternehmen plündern Bodenschätze im Kongo

Der UN-Sicherheitsrat hat die Ausplünderung der Demokratischen Republik Kongo durch Nachbarstaaten und ausländische Unternehmen verurteilt, aber noch keine Gegenmaßnahmen beschlossen. Die Ausbeutung der Bodenschätze des zentralafrikanischen Landes fache den illegalen Waffenhandel und den Bürgerkrieg an, hieß es in einer Erklärung des Sicherheitsrates in New York. Er erwäge «Mechanismen», um die Waffenlieferungen in den Kongo zu stoppen.  Im Oktober hatte eine UN-Expertengruppe die Verbindungen zwischen 18 internationalen Firmen und Rebellengruppen in Kongo sowie dem Nachbarland Ruanda angeprangert.