16.11.2003

Nachrichtenarchiv 17.11.2003 00:00 Studie: Aids kostet Afrika ein Fünftel der Bevölkerung

Wegen der Aids-Epidemie werden in Afrika laut einer französischen Studie bis zum Jahr 2050 knapp 20 Prozent weniger Menschen leben. Allein in Südafrika sei mit einem Rückgang der Einwohnerzahl um etwa vier Millionen zu rechnen, wird in der Zeitschrift "Population et avenir" unter Hinweis auf die Erhebung unterstrichen. Das Ergebnis der Studie werde durch die gesunkene Lebenserwartung in vielen Ländern Afrikas untermauert. Mitte der 90er Jahre habe sie noch bei 51 Jahren gelegen, inzwischen seien es nur noch 49 Jahre. Ziehe man außerdem die sinkenden Geburtenzahlen und die immer noch hohe Kindersterblichkeit auf dem afrikanischen Kontinent in Betracht, so sei in Zukunft die Erneuerung der Generationen nicht mehr garantiert.