09.11.2003

Nachrichtenarchiv 10.11.2003 00:00 UN kritisiert weiterhin Menschenrechtssituation in Burma

Der UN-Menschenrechtsberichterstatter für Birma hat die Freilassung von 1.300 politischen Strafgefangenen gefordert. Paulo Pinheiro äußerte sich in Bangkok "sehr frustriert" über seine Bemühungen, die Militärjunta in Rangun zu Zugeständnissen in der Frage der Menschenrechte zu bewegen. Seit seiner Ernennung vor zwei Jahren seien gerade mal 500 politische Gefangene freigelassen worden, beklagte der UN-Berichterstatter. Bei diesem Tempo werde es noch zehn Jahre dauern, bis alle politischen Häftlinge in Freiheit seien. Nach der Strafaktion der Junta gegen die Demokratiebewegung Ende Mai seien immer noch 28 der damals festgenommenen 153 Personen inHaft – so der UN-Beauftragte.