09.11.2003

Nachrichtenarchiv 10.11.2003 00:00 Studie: Auch im Radio steckt hohes Gewaltpotenzial

Im Radio steckt ein ebenso hohes Gewaltpotential wie im Fernsehen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung von der Landesanstalt für Medien NRW. Immer mehr jugendorientierte Programme ließen während der besten Sendezeit Prominenten-Beleidigungen, Herabwürdigungen und als lustig verpackte Pöbeleien hören. Auf der Jagd nach Quote würfen die Sender journalistische Grundsätze über Bord; das Ergebnis seien verstörte Kinder und Jugendliche. Zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern bestünden keine Unterschiede in den Verbalattacken, so das Ergebnis der Studie "Gewalt im Radio".