01.01.2003

Nachrichtenarchiv 02.01.2003 00:00 Töpfer: Entwicklungs- und Umweltpolitik ist präventive Friedenspolitik

Die soziale Marktwirtschaft Ludwig Erhards muß zu einer ökologischen und sozialen globalen Marktwirtschaft weiter entwickelt werden. Diese Auffassung vertritt der Direktor des UNO-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, in der  Zeitschrift "Caritas in NRW". Die EU solle sich für eine globale Ordnungspolitik stark machen . Bisher neige die EU-Politik dazu, die Vorteile des  Zusammenschlusses auf die eigenen Mitglieder zu begrenzen. Investitionen in Entwicklungs- und Umweltpolitik seien "ganz wichtige Investitionen in unsere eigene Zukunft, eben präventive Friedenspolitik". Die Öffnung von Märkten dürfe nicht dazu mißbraucht werden , die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer werden zu lassen, mahnt Töpfer.