31.12.2003

Nachrichtenarchiv 01.01.2004 00:00 Poesiealben

Solche und so ähnliche Zwei- oder Vierzeiler findet man in Poesiealben. Fein säuberlich sind sie mit dem Füllfederhalter aufgeschrieben, daneben ist ein Glanzbild geklebt und ein kleines Bildchen gemalt. Gegen Endes des 16. Jahrhunderts schon wurde es Brauch, guten Freunden Namen, Wappen und Wahlspruch in das Stammbuch zu schreiben. Im 18. Jahrhundert kamen zu den Sinnsprüchen auch Widmungen und Zeichnungen hinzu. So hat sich im Laufe von gut 300 Jahren das Poesiealbum entwickelt - bis zum heutigen "Freundschaftsbuch". Welche Unterschiede gibt es zwischen Alben früher und heute? Sind Poesiealben oder Freudnschaftsbücher eigentlich nur etwas für Mädchen? Welche Freundschaften haben wirklich gehalten? Um diese und andere Fragen geht es in der Familienzeit am Sonntag.