31.12.2003

Nachrichtenarchiv 01.01.2004 00:00 Und überhaupt verstaubt so ein Hirn schneller als man glaubt…

In der katholischen Grundschule in Köln Mülheim müssen sich die Kinder der Eulen Klasse darüber aber keine Gedanken machen, denn sie schulen ihr Gehirn: mit Gedichten. Das geht schon in der ersten Klasse los mit ABC Gedichten. Zuerst müssen sie die Reime auswendig lernen und dann vor der Klasse vortragen. Das ist ganz normal für die 9 – bis 10 Jährigen. Ihre Lehrerin Silke Pähler wählt Gedichte nach verschiedenen Schwerpunkten aus: Sie müssen verständlich geschrieben sein, witzig und vor allem die Fantasie der Kinder anregen. Simone Bredel hat für uns die vierte Klasse besucht und ihnen das Buch „Mariechens Mondspaziergang“ von Hans Maria Darnov mitgebracht. Hier stellte sich die Frage: Wie kann man Kindern Gedichte so vermitteln, dass sie Spaß daran haben. Die Antwort erfahren sie hier in der domradio Familienzeit! Und wir haben die Professorin Bettina Hurrelmann besucht. Sie  beschäftigt sich mit Kinder- und Jugendliteratur und weiß, dass Kinder Gedichte nicht über den Kopf wahrnehmen, sondern mit dem ganzen Körper fühlen.  Sie sagt uns ab welchem Alter Kinder zu dichten beginnen und warum Gedichte für die ihre Entwicklung so wichtig sind.