20.10.2005

Nachrichtenarchiv 21.10.2005 00:00 Vogelgrippe: Die heimischen Bauern bereiten sich vor

Zum Schutz vor der Vogelgrippe hat die europäische Kommission ihre Regelungen verschärft: künftig dürfen aus fast ganz Russland keine Ziervögel und Federn mehr in die EU eingeführt werden. Das teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Die einzigen Gebiete, für die das Verbot nicht gelte, seien Kaliningrad und einige Gebiete an der Grenze zu Finnland.

Zum Schutz vor der Vogelgrippe hat die europäische Kommission ihre Regelungen verschärft: künftig dürfen aus fast ganz Russland keine Ziervögel und Federn mehr in die EU eingeführt werden. Das teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Die einzigen Gebiete, für die das Verbot nicht gelte, seien Kaliningrad und einige Gebiete an der Grenze zu Finnland. Die russischen Behörden hatten zuvor die EU-Kommission darüber unterrichtet, dass südlich von Moskau der - auch für Menschen bedrohliche Vogelgrippevirus - nachgewiesen worden ist. In England hatten heute zudem die EU-Gesundheitsminister über Sicherheitsmaßnahmen gegen die Vogelgrippe beraten. In Deutschland muss ab dem Wochenende Geflügel bundesweit in Ställen gehalten werden. Bayern hatte als erstes Bundesland eine generelle Stallpflicht für Geflügel angeordnet, die seit Mittwoch gilt, genauso auch das Saarland.  Wie reagieren die heimischen Geflügelbauern auf die Restriktionen? Ina Rottscheidt hat sich auf einem Bauernhof mit Gänsezucht in Hürth umgesehen: