20.10.2005

Nachrichtenarchiv 21.10.2005 00:00 Hurrikan "Wilma" bedroht Lateinamerika

In Mittelamerika sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor Hurrikan Wilma. Der Sturm hat sich zwar abgeschwächt, Meteorologen befürchten aber, dass Wilma wieder an Stärke zunehmen könnte. Der Hurrikan bewegt sich langsam auf die mexikanische Yucatan-Halbinsel zu. Dort halten sich in Küstenorten wie Cancun zehntausende von überwiegend nordamerikanischen Touristen auf.

In Mittelamerika sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor Hurrikan Wilma. Der Sturm hat sich zwar abgeschwächt, Meteorologen befürchten aber, dass Wilma wieder an Stärke zunehmen könnte. Der Hurrikan bewegt sich langsam auf die mexikanische Yucatan-Halbinsel zu. Dort halten sich in Küstenorten wie Cancun zehntausende von überwiegend nordamerikanischen Touristen auf. Wilma erreicht immer noch  Windgeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern und ist damit ein Hurrikan der Stufe vier. Meteorologen befürchten allerdings, dass der Sturm in den nächsten Tagen wieder stärker werden könnte. Dann würde er in der Nacht zum Montag  mit voller Wucht auf den Südwesten Floridas treffen. Am heutigen Freitag soll in der Region mit der Evakuierung der Bewohner und Touristen begonnen werden.Ein Interview mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universiät Kiel: