19.09.2005

Nachrichtenarchiv 20.09.2005 00:00 Bischöfe kicken „Fairen Ball”

Wie auch in den letzten Jahren fällt die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in die "Faire Woche", eine Gemeinschaftsaktion von TransFair, gepa, Weltladen-Dachverband, EL PUENTE, dritte-welt partner und BanaFair. Das bischöfliche Hilfswerk "Misereor" unterstützt neben weiteren Organisationen und Verbänden ebenfalls diese Aktionswoche.

Wie auch in den letzten Jahren fällt die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in die "Faire Woche", eine Gemeinschaftsaktion von TransFair, gepa, Weltladen-Dachverband, EL PUENTE, dritte-welt partner und BanaFair. Das bischöfliche Hilfswerk "Misereor" unterstützt neben weiteren Organisationen und Verbänden ebenfalls diese Aktionswoche. Katholische Verbände wie die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Kolpingwerk und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) engagieren sich auf der Basis des gemeinsamen Glaubens in den armen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens und begleiten zahlreiche Projekte, unter anderem im Bildungsbereich und im Engagement für den Fairen Handel.In Fulda steht nun eine Torwand bereit, auf die die Bischöfe selbst "fair spielen" können - mit einem fair gehandelten Ball. "Wir wollen den Bischöfen den Ball zuspielen und damit symbolisch die herzliche Bitte aussprechen für Fairness und Gerechtigkeit einzutreten. " so Stefan Sorek, Diözesangeschäftsführer des Kolpingwerkes im Bistum Fulda und einer der Initiatoren der Aktion. Der Kölner Kardinal Meisner ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen. Wenn man den fair gehandelte Fußball kauft, mit ihm spielt, fördert man in kleinsten Schritten die Veränderung wirtschaftlicher Strukturen. Kinderarbeit wird überflüssig. Das faire Spiel ist ein Weg zu mehr Gerechtigkeit.