22.08.2005

Nachrichtenarchiv 23.08.2005 00:00 5. Weltkongress für Alternativen zum Tierversuch: Alle 15 Sekunden stirbt ein Tier

In Berlin diskutieren seit Montag den 22.05.2005 auf dem 5. Weltkongresses für Alternativen zum Tierversuch 850 Experten, wie die Forschung Tiere auskommen kann. Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) forderte bei der Eröffnung des Kongresses mehr Alternativen zu Tierversuchen.

In Berlin diskutieren seit Montag den 22.05.2005 auf dem 5. Weltkongresses für Alternativen zum Tierversuch 850 Experten, wie die Forschung Tiere auskommen kann. Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) forderte bei der Eröffnung des Kongresses mehr Alternativen zu Tierversuchen. Diese Experimente, bei denen alle 15 Sekunden in Deutschland ein Versuchstier sterbe, sollten nach Möglichkeit ganz ersetzt werden. Zugleich verlangte die Ministerin, den Tierschutz auch in einer künftigen EU-Verfassung als Ziel festzuschreiben. Nach Darstellung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) entwickeln sich in der Kosmetikherstellung derzeit Alternativen zu Tierversuchen. Nach einer EU-Richtlinie sollen Tierversuche mit Kosmetika von 2012 an verboten sein. Bei Medikamenten wird es nach BfR-Darstellung jedoch vorerst nicht ohne Tierversuche gehen. Dr. Brigitte Rusche von der Akademie für Tierschutz im Interview: