27.07.2005

Nachrichtenarchiv 28.07.2005 00:00 Niger: Hilfsorganisationen: Statt Lebensmittel Langfristhilfe

"Brot für die Welt" und die Diakonie Katastrophenhilfe haben davor gewarnt, die Hilfe für die Hungernden in Niger auf die Verteilung von Lebensmitteln zu beschränken. Wirkliche Hilfe bedeute Lieferung von Getreide und langfristige Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen.

"Brot für die Welt" und die Diakonie Katastrophenhilfe haben davor gewarnt, die Hilfe für die Hungernden in Niger auf die Verteilung von Lebensmitteln zu beschränken. Wirkliche Hilfe bedeute Lieferung von Getreide und langfristige Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen. Die gegenwärtige Hungersnot liege vor allem in den wirtschaftlichen und politischen Strukturen des Niger begründet und sei durch die Dürre und die verheerende Heuschreckenplage im vergangenen Jahr nur verschärft worden, so die Hilfsorganisationen. Der Bischof der Diözese Marawi, Ambroise Ouedraogo sagt „Noch ist es nicht zu spät, aber die Zeit drängt." Mathias Peter traf den Bischof in Köln