27.06.2005

Nachrichtenarchiv 28.06.2005 00:00 Neue Vorsitzende im Ethikrat weist Kritik zurück

Die neue Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, hat grundsätzliche Kritik an dem Gremium zurückgewiesen. Im Umfeld der Konstituierung des Ethikrats zur zweiten Arbeitsperiode hatten Unionspolitiker erneut deutliche Kritik an dem Gremium geäußert, das Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) 2001 eingerichtet hatte.

Die neue Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, hat grundsätzliche Kritik an dem Gremium zurückgewiesen. Im Umfeld der Konstituierung des Ethikrats zur zweiten Arbeitsperiode hatten Unionspolitiker erneut deutliche Kritik an dem Gremium geäußert, das Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) 2001 eingerichtet hatte. Eine plurale Demokratie, so die Ethikrats-Vorsitzende jedoch, "muss Konsense finden". Dies diene dem Frieden in einer Gesellschaft. Diese müsse lernen, auch bei grundlegend verschiedenen Werthaltungen zu konsensfähigen Lösungen zu kommen. Dazu könne der Ethikrat wie ein Katalysator beitragen. Weber-Hassemer fordert die Medien zur stärkeren Auseinandersetzung mit Themen der Bioethik auf. Kristiane Weber-Hassemer im domradio-Interview: