19.06.2005

Nachrichtenarchiv 20.06.2005 00:00 Rice fordert Chancengleichheit in Ägypten

US-Außenministerin Rice hat bei ihrem ersten Besuch in Ägypten mit Präsident Mubarak die Gleichstellung für die Opposition bei den anstehenden Präsidenten und Parlamentswahlen angemahnt. Indirekt machte sie die undemokratischen Regimes in Arabien für jegliche Gewalt verantwortlich.

US-Außenministerin Rice hat bei ihrem ersten Besuch in Ägypten mit Präsident Mubarak die Gleichstellung für die Opposition bei den anstehenden Präsidenten und Parlamentswahlen angemahnt. Indirekt machte sie die undemokratischen Regimes in Arabien für jegliche Gewalt verantwortlich. Ägypten ließ dies nicht gelten: In dieser Region gebe es angestauten Ärger über die US-Außenpolitik. Es müsse eine Lösung für den Palästina-Konflikt gefunden werden. Außerdem betonte der ägyptische Außenminister, der israelische Abzug aus dem Gazastreifen dürfe das Gebiet nicht in ein riesiges Gefängnis verwandeln. Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm im Interview: