13.06.2005

Nachrichtenarchiv 14.06.2005 00:00 Bundeskanzler Schröder für Forschung mit embryonalen Stammzellen

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält es für nötig, die strengen deutschen Vorschriften zur Forschung mit embryonalen Stammzellen zu lockern. Die Bundesrepublik werde sich der internationalen Tendenz zur Liberalisierung dieser Forschung nicht entziehen können, sagte er am Dienstag den 14.04.2005 in Göttingen beim Empfang der Ehrendoktorwürde.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält es für nötig, die strengen deutschen Vorschriften zur Forschung mit embryonalen Stammzellen zu lockern. Die Bundesrepublik werde sich der internationalen Tendenz zur Liberalisierung dieser Forschung nicht entziehen können, sagte er am Dienstag den 14.04.2005 in Göttingen beim Empfang der Ehrendoktorwürde. Bei CDU und Grüne stießen seine Forderungen am Dienstag in Berlin auf Ablehnung.Die FDP warf dem Kanzler vor, seine Position im Parlament nicht durchsetzen zu können. Den Ängsten und Bedenken aus christlichen oder ethischen Motiven stellte Schröder seine persönliche Überzeugung entgegen: Er halte es für den falschen Weg, sich den Chancen des wissenschaftlichen Fortschritts zu verschließen, nur weil es Risiken gebe. Im Interview: Prof. Dr. Peter Liese, Europaabgeordneter der CDU mit Arbeitsschwerpunkt Bio- und Gentechnologie