13.04.2005

Nachrichtenarchiv 14.04.2005 00:00 Familienbund gegen Diktat der Wirtschaft in der Familienpolitik

Der Familienbund der Katholiken hat die Forderungen des Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt nach einer Verkürzung der Elternzeit und einer Begrenzung der Transfers für Familien scharf zurückgewiesen. Die Aussage Hundts, eine schnellere Integration junger Eltern in den Arbeitsmarkt fördere die Motivation für mehr Kinder, sei „haarsträubend" angesichts der absolut unzureichenden familienpolitischen Personalmaßnahmen der Wirtschaft.

Der Familienbund der Katholiken hat die Forderungen des Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt nach einer Verkürzung der Elternzeit und einer Begrenzung der Transfers für Familien scharf zurückgewiesen. Die Aussage Hundts, eine schnellere Integration junger Eltern in den Arbeitsmarkt fördere die Motivation für mehr Kinder, sei „haarsträubend" angesichts der absolut unzureichenden familienpolitischen Personalmaßnahmen der Wirtschaft. Die Arbeitgeber sollten erst ihre Hausaufgaben erledigen, bevor sie eine schnellere Wiedereingliederung junger Eltern in den Arbeitsmarkt forderten, so die Vorsitzende Elisabeth Bußmann. Die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken in Deutschland, Elisabeth Bußmann zur aktuellen Situation: