12.04.2005

Nachrichtenarchiv 13.04.2005 00:00 Familienpolitik: Arbeitgeber wollen den Mutterschutz aufweichen - Grundsatzrede von Bundeskanzler Sc

Die gesetzliche Jobgarantie von drei Jahren für Mütter geht nach Ansicht von Arbeitgeberpräsident Hundt an der betrieblichen Realität vorbei. Angesichts des Fachkräftemangels könne es sich die Wirtschaft nicht leisten, auf gut qualifizierte Frauen und Mütter zu verzichten.

Die gesetzliche Jobgarantie von drei Jahren für Mütter geht nach Ansicht von Arbeitgeberpräsident Hundt an der betrieblichen Realität vorbei. Angesichts des Fachkräftemangels könne es sich die Wirtschaft nicht leisten, auf gut qualifizierte Frauen und Mütter zu verzichten. Stattdessen plädiert Hundt für ein einjähriges Elterngeld. So könnte man junge Eltern schnell wieder ins Arbeitsleben integrieren und gleichzeitig die Motivation für mehr Kinder zu erhöhen. Am Nachmittag hielt Bundeskanzler Schröder eine Grundsatzrede zur Familienpolitik, in der er die Bedeutung Kinder und Familien als das "soziale Fundament unserer Gesellschaft" hervorhebt und eine "Republik des Kindermangels" konstatiert. Aus Berlin berichtet Gerhard Hofmann: