22.02.2005

Nachrichtenarchiv 23.02.2005 00:00 Entscheidung über islamischen Religionsunterricht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasste sich, am 23.02.2005, mit der Forderung nach Einführung eines islamischen Religions-Unterrichts an öffentlichen Schulen. Seit Mitte der 90er Jahre fordern Muslime einen islamischen Religionsunterricht und klagen vor Gericht. Bemühungen sind bisher erfolglos geblieben.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasste sich, am 23.02.2005, mit der Forderung nach Einführung eines islamischen Religions-Unterrichts an öffentlichen Schulen. Seit Mitte der 90er Jahre fordern Muslime einen islamischen Religionsunterricht und klagen vor Gericht. Bemühungen sind bisher erfolglos geblieben. In den Vorinstanzen war dies mit der Begründung abgewiesen worden, der Zentralrat der Muslime und der Islamrat seien keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes. Seit 1999 läuft der Modellversuch, mit dem das Land Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter ist.