13.02.2005

Nachrichtenarchiv 14.02.2005 00:00 Die Visa-Affäre: Außenminister Fischer hat sich zu den Vorwürfen geäußert.

Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung plant Fischer, sich am Rande der grünen Parteiratssitzung erstmal öffentlich zu den Vorwürfen zu äußern. Er will sein Bedauern darüber ausdrücken, dass die vor fünf Jahren von seinem Ministerium angeordnete liberale Visa-Vergabe: "Im Zweifel für die Reisefreiheit", zur Einschleusung von osteuropäischen Kriminellen, Schwarzarbeitern und Zwangsprostituierten geführt hat.

Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung plant Fischer, sich am Rande der grünen Parteiratssitzung erstmal öffentlich zu den Vorwürfen zu äußern. Er will sein Bedauern darüber ausdrücken, dass die vor fünf Jahren von seinem Ministerium angeordnete liberale Visa-Vergabe: "Im Zweifel für die Reisefreiheit", zur Einschleusung von osteuropäischen Kriminellen, Schwarzarbeitern und Zwangsprostituierten geführt hat. Die Opposition hatte diese Zustände als moderne Sklaverei bezeichnet.Eine liberale Ausländerpolitik gilt als ein Kernthema der grünen Politik, entsprechend schwer tut sich die Partei mit der Aufklärung der Affäre. Der Missstand sei inzwischen mit der Verpflichtung zu strengerer Kontrolle abgestellt, wurde aus Kreisen des Ministeriums bekannt. Ein Interview mit unserem Berlin Korrespondenten Gerhard Hofmann